Kurze Wege, alle Chancen

Schule für Sekundarstufe 1

Berufsorientierung

Ziele und Aufgaben der Berufs- und Studienorientierung

Die Gemeinschaftsschule Morsbach ist ab dem Schuljahr 2015 / 16 Mitglied im Netzwerk „KAoA“ (Kein Abschluss ohne Anschluss) und startet mit der Berufs- und Studienorientierung.

Die Vermittlung verschiedenster Kompetenzen (Kommunikations-, Organisations-, Präsentier- und Teamfähigkeit) ist zentraler Punkt unseres Lehrauftrages.

Eine intensive Begleitung und Beratung der Schülerinnen und Schüler durch ein professionelles Team aus Lehrerinnen und Lehrern, Schulsozialarbeitern und der Arbeitsagentur sichern die Qualität dieser Maßnahmen an der Gemeinschaftsschule Morsbach. Die Einbindung einer Vielzahl von Kooperationspartnern ist eine wertvolle Unterstützung für das Gelingen des Berufsorientierungsprozesses.

  • Das Fach Arbeitslehre vermittelt allen Schülerinnen und Schülern bereits ab Jahrgangsstufe 6 theoretische Grundlagen und praktische Fähigkeiten in den Lernbereichen Hauswirtschaft und Technik.
  • Ab Jahrgang 7 wird das Fach Arbeitslehre um den Lernbereich Wirtschaft erweitert. Des Weiteren können die Schüler sich schon mithilfe der Wahlpflichtfächer I

– Darstellen und Gestalten (DuG)
– Sozialwissenschaften (SW)
– Arbeitslehre/Technik (AT)
– Arbeitslehre/Hauswirtschaft (AH)
– Berufspraktischer Unterricht (BpU)
– Französisch (F)

einen Einblick in die verschiedenen Berufsbereiche verschaffen und ihre Fähigkeiten erkennen und erweitern.

Ab Jahrgang 8 bietet die Gemeinschaftsschule im Rahmen der Ergänzungsstunden folgende Angebote, um die im Vorfeld erarbeiteten Erkenntnisse zu intensivieren.

Klasse 8Klasse 9Klasse 10
BWLMedien + Kommunikation
SpanischStreitschlichterausbildung
GL (bilingual)Fortsetzung Spanisch

Einführung des Berufswahlportfolios

Das Berufswahlportfolio steht den Schülerinnen und Schülern ab dem 8. Jahrgang als prozessbegleitendes Dokumentationsinstrument und „Sammelmappe“ für wichtige Unterlagen zur Verfügung.

Zentrale Inhalte sind die Dokumentation der zahlreichen BO-Projekte, die Lern- und Abschlussorientierung durch Dokumentation der Noten und das Herausbilden eines individuellen Berufsprofils. So werden auch die Ergebnisse der Potentialanalyse und Protokolle von Beratungsgesprächen dort festgehalten.

Das Portfolio bietet eine gute Gesprächsgrundlage bei Beratungsgesprächen und dient dem nahtlosen Übergang nach der Klasse 10 in einen schulischen Vollzeitbildungsgang wie z. B. die gymnasiale Oberstufe oder in eine duale Ausbildung.

  1. Berufsfelderkundung (ab Klasse 8)
    Die Schüler setzen sich an mehreren Tagen mit ihrer Berufs- und Lebensplanung unter dem besonderen Aspekt der eigenen Geschlechtszugehörigkeit, der damit verbundenen Rollen, der gesellschaftlichen Rollenerwartung und -zuschreibungen auseinander. Spezifische Berufe für Jungen und Mädchen sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Lebensmodellen werden dabei in den Blick genommen.
    Die Maßnahme wird in Form von zwei weiteren Berufserkundungen an einem außerschulischen Ort durchgeführt. Dazu bieten sich z.B. der Boys- and Girls-Day, Berufsmessen in der Region, oder Angebote der Universität Siegen an.
  2. Potenzialanalyse
    In Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern werden an einem Tag die persönlichen Fähigkeiten und Neigungen der Schülerinnen und Schüler getestet und erste Hinweise auf mögliche passende Berufsfelder gegeben.
  3. Bewerbungstraining
    Das Bewerbungstraining startet in der Jahrgangsstufe 8 in Kooperation mit außerschulischen Partnern vernetzt in den Fächern Arbeitslehre/Wirtschaft und Deutsch. Bis zur Klasse 10 werden verschiedene Trainingsarten angeboten (Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche, Stilberatung, Einstellungstests,…).
  4. Praxisphasen
    A) Orientierungspraktikum (zehntägig): Das erste Betriebspraktikum findet im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 8 statt. Die Schüler haben die Möglichkeit einen Einblick in für sie interessante Berufe zu bekommen.
    B) Betriebspraktikum (dreiwöchig): Das eigentliche Betriebspraktikum absolvieren die Schüler im zweiten Halbjahr des 9. Schuljahres. Hier können sich entscheidende, für die Zukunft relevante Optionen ergeben.
    C) Freiwillige Praktika: Die Gemeinschaftsschule unterstützt freiwillige Praktika (besonders in Klasse 10), um Ausbildungschancen zu erhöhen.
  5. Partner
    Diese Partner unterstützen unsere Durchführung der Berufsorientierung:
    – Agentur für Arbeit
    – Volksbank Oberberg eG
    – Montaplast
    – Seniorendorf Reinery
    – BWO (Behindertenwerkstätten Oberberg GmbH)
    – AOK Rheinland-Hamburg
    (Text: Sarah Panthel)