Kurze Wege, alle Chancen

Schule für Sekundarstufe 1

Das Egg-Race (17.11.11)

Das Egg-Race ist ein schulinterner naturwissenschaftlicher Wettbewerb, um Spaß und Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Themen zu fördern.

Die Schüler erhalten eine überschaubare aber auch skurrile Problemstellung, die Rahmenbedingungen (wie z.B. verwendende Materialien, Zeit usw.) werden geklärt und festgelegt. Die Teilnehmer planen ihr Vorgehen, bauen ihr Objekt oder führen ihr Experiment durch. Zum Schluss werden Vorgehensweisen und Ergebnisse vorgestellt.

Der entscheidende Unterschied zu Experimenten mit vorweggenommener Planung liegt darin, dass die Planungsphase in die Gruppenarbeit verlegt wird. Mögliche „Fehlplanungen“ werden bei der Egg Race Methode nicht vorab ausgeschlossen, so dass die Schülerinnen und Schüler auch Wege beschreiten können, die eventuell nicht oder nur teilweise zu einer Lösung des Problems führen. Da sie im weiteren Verlauf ihre Vorgehensweise eigenständig reflektieren und optimieren können, führen solche Fehlplanungen aber nicht zu Frustrationen, sondern steigern die Motivation.

Die Ursprünge der Egg Race Methode

Die Methode und ihr Name haben ihre Wurzeln in der englischen Fernsehsendung „The Great Egg-Race” aus den späten 70er Jahren. In der Sendung der BBC ging es um einen Wettbewerb, bei dem verschiedene Konstrukteure eine Maschine bauen sollten, mit der sie ein Hühnerei mit Hilfe eines schmalen Gummibandes möglichst weit transportieren konnten. Die Idee des Egg Races fand großen Anklang und breitete sich als naturwissenschaftlicher Wettbewerb auch an Schulen und Universitäten in Großbritannien aus. Dabei standen zunächst physikalische Problemstellungen im Vordergrund.

Das erste Egg-Race der Gemeinschaftsschule

Die Aufgabe des ersten Egg-Races 2011 lautete: Baue ein Fahrzeug, dass nur mit der Kraft eines Gummibandes angetrieben wird und ein Ei transportieren kann. Es traten 19 Schüler an, die fleißig an ihren Fahrzeugen getüfftelt hatten. Für alle Schüler war es ein großer Spaß. Hier die Sieger, dessen Fahrzeuge am weitesten kamen:

  1. Platz: Justin Simon und Alexander Jäger Klasse 5c
  2. Platz: Nico Kettner und Tom Stinnertz Klasse 5c & Jan-Luca Krieger und David Althoff 5c
  3. Platz: Michel Jaeger und Marvin Stelter Klasse 5b

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So sehen Sieger aus!     Bange Blicke – Die Fahrt zum Sieg?

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       Das Teilnehmerfeld…                            …und seine Fahrzeuge

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                   Abfahrt                               Kreativität ist gefragt

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